Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst.
Im Film „Plötzlich Prinzessin“, ist Mia ein ganz normales Mädchen, das nicht gerade zu den beliebtesten in ihrer Schule gehört. Die Jungs ignorieren sie, von den Mädchen wird sie verspottet, sie lässt kaum ein Fettnäpfchen aus und ihr heimlicher Schwarm hat nur Augen für die perfekt gestylte Lana.
Niemand schenkt ihr besondere Beachtung – bis zu dem Tag, an dem sie aus heiterem Himmel eine unglaubliche Nachricht erhält: Sie ist die Prinzessin und Thronfolgerin des Landes Genovien!
Ihre Großmutter ist eigens angereist, um ihr diese Botschaft zu überbringen und aus dem etwas trampeligen Teenager eine würdige Nachfolgerin zu machen.
Aber Mia verliert schnell den Mut angesichts der vielen Veränderungen, Erwartungen und Herausforderungen, die mit dem Titel auf sie einstürmen. Sie will zurück in ihre vertraute Rolle, nicht gesehen zu werden, unsichtbar zu sein.
In einer vermeintlich großen Geste will sie auf den Thron und ihr Recht verzichten und in ihr früheres Leben zurückkehren. Doch genau in diesem Moment findet sie einen Brief, den ihr ihr verstorbener Vater vor seinem Tod geschrieben hat. Seine Worte helfen ihr, ihre Angst einzuordnen und eine Entscheidung zu treffen. Ihr Vater schreibt:
„Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst. Die Tapferen leben vielleicht nicht ewig, doch die Ängstlichen leben überhaupt nicht. Von jetzt an wirst du auf dem schmalen Grad zwischen dem wandeln, wofür du dich hältst und dem, was du sein könntest. Doch das gelingt nur, wenn du diesen Weg gehst und dich dieser Frage stellst.“ (Zitat nach Eleanor Roosevelt aus dem Film „Plötzlich Prinzessin“).
Mia entscheidet sich, ihrer Berufung zu folgen und den Platz einzunehmen, der für sie vorgesehen ist. Jetzt ist sie wirklich eine Prinzessin!
Wie siehst du dich? Was denkst du über dich selbst? Dein Aussehen? Deine Fähigkeiten? Deine Art, zu reden? Was ist deine Berufung?
Hast du schon mal Gott gefragt, wie er dich sieht? Wer du in seinen Augen bist? Was er sieht und denkt, wenn er dich ansiehst?
Es lohnt sich, Gottes Antwort aufzuschreiben. Wenn du dir nicht sicher bist, ob das was du gehört hast tatsächlich von Gott ist, dann kannst du folgende Fragen als Hilfe verwenden:
Führt der Gedanke, den ich aufschreibe, ins Leben und in die Freiheit oder macht er mich klein?
Schreibe nur auf, was ins Leben führt. Denn: Gottes Gedanken über dich sind liebevoll und voller Hoffnung! Gott will dir eine gute Zukunft schenken!
von Kristin und Natalie


